Die App für den eigenen Tod

Neuseelandische Software-Entwickler arbeiten an einer App für das Ende des Lebens. Ganz ungefährlich ist die Technologie jedoch nicht.

Geht es nach Neuseelands Behörden, könnte schon bald eine App das Ableben organisieren. Angehörige sollen so mit Aufgaben und Pflichten entlastet werden. Das bereits eingesetzte Gegenstück "SmartStart", das werdenden Eltern bei allen Formalitäten helfen soll, wird laut den Behörden bereits erfolgreich eingesetzt. 

Vorsicht mit persönlichen Daten

Die App für den eigenen Tod soll dem User das Sterben und damit nötige Regelungen und Formalitäten vor Augen führen. So sollen sämtliche erforderliche, teils sehr persönliche und hochsensible Daten abgefragt werden. Staatliche Behörden sind bereits in die Anwendung integriert - dazu gehört unter anderem auch das Melderegister. So sollen Verwandte nach dem Ableben der Angehörigen einfach erforderliche Behördengänge online erledigen können.

Allerdings birgt diese Technik auch erhebliche Gefahren in sich. So könnten bereits auf dem Smartphone hinterlegte Daten unbemerkt durch technische Hintertüren ausspioniert werden. Zudem ist es in der Praxis fraglich, ob Menschen über 70 Jahre und älter, die das Thema unmittelbar betrifft, ein Smartphone bzw. die App nutzen möchten.

Quelle: Pressetext