Pauken wie die Lords - Deutsche im englischen Internat

Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder zum Studium nach England. Rund 30.000 Euro Schulgebühr pro Jahr kostet der Aufenthalt. Dafür lockt ein internationaler Start in eine globalisierte Zukunft und ein Jahr weniger bis zum Abitur - fließendes Englisch inklusive. Immer mehr Jugendliche machen sich jedes Jahr auf, um in Great Britain statt zu Hause ihren Abschluss zu machen.

Zucht statt Zauber

Ellesmere, das englische Internat liegt inmitten malerischer Wiesen im Norden Englands und erinnert an die Kulisse der Harry-Potter-Filme. Doch hier herrscht Zucht statt Zauber. Jeder Zehnte kommt aus Deutschland und jedes Jahr werden es mehr.

Auch die beiden Deutschen Andreas und Philip mussten sich an den streng geregelten Tagesablauf erst gewöhnen: morgens Appell, abends Punkt 10 Uhr Zapfenstreich - dazwischen lernen, Sport und wieder lernen. Wer da nicht mihält, muss gehen.

"Vor 18 Monaten kamen sie nach England auf das Internat. Für ihre Eltern klang es wie ein Traum. Beste Betreuung, so hieß es, Ganztagsunterricht, geschliffenes Englisch inklusive - und Gewalt auf dem Schulhof: kein Thema. Doch was sich anhört wie ein Schulparadies, fordert viel von den beiden Deutschen. "Gestern Nacht wieder bis 4 Uhr am Schreibtisch" - Andi ist hundemüde. Aber ohne Fleiß auch hier kein Preis."

Quelle: zdf neo, youtube/screenfoto (c) youtube
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Pauken wie die Lords - Deutsche im englischen Internat

Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder zum Studium nach England. Rund 30.000 Euro Schulgebühr pro Jahr kostet der Aufenthalt. Dafür lockt ein internationaler Start in eine globalisierte Zukunft und ein Jahr weniger bis zum Abitur - fließendes Englisch inklusive. Immer mehr Jugendliche machen sich jedes Jahr auf, um in Great Britain statt zu Hause ihren Abschluss zu machen.

Zucht statt Zauber

Ellesmere, das englische Internat liegt inmitten malerischer Wiesen im Norden Englands und erinnert an die Kulisse der Harry-Potter-Filme. Doch hier herrscht Zucht statt Zauber. Jeder Zehnte kommt aus Deutschland und jedes Jahr werden es mehr.

Auch die beiden Deutschen Andreas und Philip mussten sich an den streng geregelten Tagesablauf erst gewöhnen: morgens Appell, abends Punkt 10 Uhr Zapfenstreich - dazwischen lernen, Sport und wieder lernen. Wer da nicht mihält, muss gehen.

"Vor 18 Monaten kamen sie nach England auf das Internat. Für ihre Eltern klang es wie ein Traum. Beste Betreuung, so hieß es, Ganztagsunterricht, geschliffenes Englisch inklusive - und Gewalt auf dem Schulhof: kein Thema. Doch was sich anhört wie ein Schulparadies, fordert viel von den beiden Deutschen. "Gestern Nacht wieder bis 4 Uhr am Schreibtisch" - Andi ist hundemüde. Aber ohne Fleiß auch hier kein Preis."

Quelle: zdf neo, youtube/screenfoto (c) youtube