Wurst essen kann gefährlich werden!

Nach EHEC, Schweinepest und Vogelgrippe  muss nun auch die Wurst dran glauben. Des Deutschen liebster Brotbelag wird nun zum Gesundheitsrisiko, zumindest laut WHO (Weltgesundheitsorganisation).

„Alles nur Panikmache“, sagt Thomas Bauer, Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Er hält die relativen Risiken, mit denen die WHO hier operiert, für ein „bewährtes Mittel, die Gefahr zu übertreiben und Menschen Angst zu machen“.

„Die Einordnung in eine Kategorie mit Asbest und Tabak bedeutet keineswegs, dass man sich durch Wurstessen einer dem Rauchen vergleichbaren Krebsgefahr aussetzt“. In den letzten Jahren führten falsch interpretierte Studien mehrfach dazu, dass Lebensmittel zu Unrecht verteufelt wurden.

Cholesterin beispielsweise war von den Medien und der Ernährungsindustrie jahrzehntelang als „Gift“ regelrecht verteufelt worden. Nun heißt es in einer Empfehlung lapidar, Cholesterin zähle „nicht zu den Nährstoffen, deren übermäßiger Konsum bedenklich ist“, weil wissenschaftliche Studien ergaben, dass „kein nennenswerter Zusammenhang zwischen der Cholesterinaufnahme über Lebensmittel und dem Cholesterinspiegel im Blut“ besteht. (Laut Empfehlung des Dietary Guidelines Advisory Committee)

Quelle: telepolis.de