Doku: Tod in Genf - Mord oder Selbstmord des Uwe Barschel

Es ist wohl eines der dunkelsten Kapitel der alten Bundesrepublik: Der Fall des Uwe Barschel.

Der damalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident (CDU) wurde am 11. Oktober 1987 in der Badewanne eines Genfer Hotels tot aufgefunden - genau einen Tag bevor er im Untersuchungsausschuss des Kieler Landtags aussagen sollte. 

Anmerkung der Redaktion:
Anders als in der Dokumentation dargestellt, ist Uwe Barschel möglicherweise nicht Drahtzieher geheimer Waffengeschäfte gewesen, sondern war in diese als Mittelsmann eingebunden. Er soll sich vor seinem Tod vehement gegen bestimmte Geschäfte ausgesprochen haben, und wollte diese öffentlich machen. Auch dies könnte ein mögliches Tatmotiv gewesen sein. In einem Interview lieferte der Journalist Wolfram Baentsch weitere brisante Details zum Fall Barschel: So könnte auch Barschels Flugzeugabsturz am 31. Mai 1987, den er als einziger überlebte, ein weiterer Attentatsversuch gewesen sein. Wolfram Baentschs Recherchen sollen auch ergeben haben, dass eine Zeugin ein Gespräch mitangehört haben soll, in dem die Mordpläne besprochen worden sein sollen.      

Möglicherweise sollte der Mord an Uwe Barschel von oberster politischer Ebene vertuscht werden. Ein wichtiger Hinweis darauf findet sich auch in der Baseler Zeitung vom 15. Oktober 1987 (4 Tage nach Barschels Tod): "Nach sehr zuverlässigen Informationen (...) haben die politischen und die Justizbehörden von wichtiger deutscher Seite und über mehrere Kanäle den Wunsch übermittelt bekommen, das es in aller Interesse wäre, wenn man diesen Fall als Selbstmord einstufen könnte."   

Quelle: ARD, youtube/Foto (c) shutterstock

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Es ist wohl eines der dunkelsten Kapitel der alten Bundesrepublik: Der Fall des Uwe Barschel.

Der damalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident (CDU) wurde am 11. Oktober 1987 in der Badewanne eines Genfer Hotels tot aufgefunden - genau einen Tag bevor er im Untersuchungsausschuss des Kieler Landtags aussagen sollte. 

Anmerkung der Redaktion:
Anders als in der Dokumentation dargestellt, ist Uwe Barschel möglicherweise nicht Drahtzieher geheimer Waffengeschäfte gewesen, sondern war in diese als Mittelsmann eingebunden. Er soll sich vor seinem Tod vehement gegen bestimmte Geschäfte ausgesprochen haben, und wollte diese öffentlich machen. Auch dies könnte ein mögliches Tatmotiv gewesen sein. In einem Interview lieferte der Journalist Wolfram Baentsch weitere brisante Details zum Fall Barschel: So könnte auch Barschels Flugzeugabsturz am 31. Mai 1987, den er als einziger überlebte, ein weiterer Attentatsversuch gewesen sein. Wolfram Baentschs Recherchen sollen auch ergeben haben, dass eine Zeugin ein Gespräch mitangehört haben soll, in dem die Mordpläne besprochen worden sein sollen.      

Möglicherweise sollte der Mord an Uwe Barschel von oberster politischer Ebene vertuscht werden. Ein wichtiger Hinweis darauf findet sich auch in der Baseler Zeitung vom 15. Oktober 1987 (4 Tage nach Barschels Tod): "Nach sehr zuverlässigen Informationen (...) haben die politischen und die Justizbehörden von wichtiger deutscher Seite und über mehrere Kanäle den Wunsch übermittelt bekommen, das es in aller Interesse wäre, wenn man diesen Fall als Selbstmord einstufen könnte."   

Quelle: ARD, youtube/Foto (c) shutterstock