"Die Schaffung eines EU-Bundesstaates darf nicht über die Bürger hinweg entschieden werden"

Der EU-Ratschef Donald Tusk warnt davor, die Bürger in Europa nicht in die Entscheidungsfindung zur Schaffung eines EU-Bundesstaates und der damit einhergehenden Abschaffung der Nationalstaaten mit einzubeziehen. Seiner Meinung nach werden die Bürger zunehmend skeptischer und kritischer, eine EU-Untergangsstimmung mache sich mehr und mehr breit.

Nach Berichten von sputniknews.com sagte Tusk: "Die Politiker seien von der Idee einer 'sofortigen und völligen Integration besessen und hätten nicht bemerkt, dass einfache Bürger Europas unseren Euro-Enthusiasmus nicht teilen'."

"Stattdessen werde ein Europa ohne Nationalstaaten gefördert, das der europäischen Geschichte nicht entspreche. Dies erzeuge natürlich Gegenreaktionen bei den Bürgern. Diese dürften nicht als illegitimer rechtsextremer Populismus verteufelt werden", so Tusk sinngemäß in der britische Zeitung Telegraph.
 
Tusk schlägt vor, "eine faire und offene Diskussion dazu aufzunehmen."
Quelle: sputniknews.de/kopp online/ telegraph