Illuminati=NSA? - Neuer Stoff für Verschwörungstheoretiker

Ein gefundenes Fressen für  alle Verschwörungstheoretiker – Gibt man bei Google das Stichwort: „Itanimulli“, also den rückwärts geschriebenen Namen des mysteriösen Geheimbundes der Illuminaten ein, wird einem die offizielle Website der NSA („NSA.gov“) gleich oben als erstes Suchergebnis angezeigt. Auch die Domain „itanimulli.com“ führt als direkte Weiterleitung auf die NSA-Website.

Für die Weltverschwörungstheoretiker ist dies ein eindeutiger Beweis, dass die NSA in direkter Verbindung zu dem von Adam Weishaupt 1776 gegründeten und neun Jahre später offiziell  verbotenen, hierachischen Orden steht. Oder sitzen so gar Mitglieder der Illuminati ganz oben in der Führungsebene der NSA? Schließlich ist dieser Super-Geheimdienst in der Lage, weltweit jede Kommunikation aufzeichnen, jeden Computer ausspähen, jedes Smartphone anzuzapfen. Und sollte mal die gesetzliche Grundlage dazu fehlen, wird ihn das ganz sicher nicht davon abhalten, die ganze Welt auszuspähen. Sind die NSA-Mitarbeiter also die Illuminierten (die „Erleuchteten“), die Allwissenden in einer Welt, in der wir alle völlig ahnungslos unsere Daten offenlegen und uns damit völlig transparent machen?  

Bisher gehen die meisten Menschen, die schon einmal von den Illuminaten gehört oder gelesen haben (z.B. Dan Brown's „Illuminati“), immer davon aus, dass dieser Geheim-Orden gar nicht mehr existiert, da er ja schließlich vor mehr als zwei Jahrhunderten verboten wurde. Aber wie der Name „Geheimbund“ schon sagt, liegt eben vieles im Verborgenen – damals wie auch heute. Das Argument, dass dieser Orden nicht mehr existiert, weil er verboten wurde, scheint sehr brüchig. Auch die Droge „Cristal-Meth“ ist verboten und das in vielen Ländern, trotzdem existiert sie. Ein staatliches Verbot löst also nicht per se die Existenz dieses Ordens auf. Und Verschwörungen und Geheimbünde hat es im Laufe der Geschichte nachweislich immer wieder gegeben.

Die Frage ist nur, ob die  Verbindung von „itanimulli.com“ zur NSA-Website nicht ein sogenanntes „Esteregg“ ist und sich dort jemand einen Scherz erlaubt hat, um eine neue, große Weltverschwörungstheorie anzuregen, oder, ob da mehr hintersteht?
Und richtig: Urheber dieses „Scherzes“ soll der US-Amerikaner und Computer-Nerd John Fenley sein. Bereits 2009 gab er an, sich die Domain „itanimulli.com“ registriert zu haben. Da er damit zunächst nichts anfangen konnte, kam ihm die Idee, die Adresse auf die NSA-Webseite umzuleiten, wobei er so viel Spaß hatte, dass er „gar nicht mehr aufhören konnte zu lachen“.

Probieren Sie es doch gleich einmal aus und lassen auch Sie sich „erleuchten“!
Einfach www.itanimulli.com eintippen! Aber vorsicht: Die NSA-Website könnte Ihre Daten auslesen oder eine Schadsoftware auf Ihrem Gerät installieren. Wir übernehmen natürlich keinerlei Haftung.

Quelle: Google/ NSA.gov/ giga.de, wikipedia