Internet: Eine Flut von Gewalt und Sex

Studie: Immer mehr jugendgefährdende Inhalte

Laut einer Studie (JIM) aus dem Jahr 2015 sehen Kinder und Jugendliche immer mehr Gewalt und Sex im Internet. Befragt wurden 1.200 Kinder und Jugendliche von 12 bis 19 Jahren. Besonders Jungs beschäftigen sich mit brutalen Computerspielen (57%). 14% der Jugendlichen erhalten ungefragt Gewaltdarstellungen und pornografische Filme.

Da mit 88% fast jeder Jugendliche ein Smartphone besitzt, könne die Mediennutzung durch Lehrer und Eltern kaum kontrolliert werden, so die Studie.

Selbst Wikipedia verbreitet Pornomaterial

Auch der Onlinedienst WIKIMEDIA, der Bilder und Videos für Wikipedia bereitstellt und den mittlerweile viele Kinder und Jugendliche für schulische Ausarbeitungen nutzen, bietet pornografisches Foto- und Videomaterial jeglicher Couleur zum Download an. Auf der Suche nach vermeintlich harmlosen Begriffen ist es durchaus möglich, das Ihr Kind schnell bei einschlägigem Material landet. Auch scheinen bestimmte Wikipedia-Nutzer/-Redakteure ihre wahre Freude daran zu haben, ihre privaten Sexfilme hier hochzuladen und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

WIKIMEDIA Deutschland konnte sich bisher nicht entschließen, diese Inhalte zu entfernen. Besonders perfide: Wikipedia erhält von seinen Nutzern weltweit immer wieder Millionenspenden. Werden mit diesen Geldern etwa auch derartige Inhalte finanziert?

Fazit: Eltern und Lehrer sollten besonders kritisch mit Internetseiten wie Wikipedia umgehen und ihre Kinder dementsprechend sensibilisieren.

Quelle: idea/ mpfs/ wikimedia commons